Forschung ist gefährlich: man könnte etwas Neues entdecken …“
Gerhard Kocher

Herzlich willkommen beim FORMWELTen-Institut für erneuernde systemische Forschung.

Wir fördern besondere, erneuernde, innovative Forschungsprojekte und Anwendungen in/aus den Richtungen geisteswissenschaftliche Systemtheorie und naturwissenschaftliche/mathematische Theorie Komplexer Systeme.
Hauptaugenmerk und zentrales Motiv unserer Arbeit ist die Konstruktion und der Bau von Brücken in Raum und Zeit, in Kommunikation und Geist, die Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft gemeinsam in die Zukunft tragen, um Geleistetes effektiv auszuwerten, noch zu Leistendes kritisch zu erkennen und in aktiver Kooperation Welt zu formen.

Informieren Sie sich hier über:

  • herausragende wissenschaftliche Leistungen, die helfen, die beschriebenen Ziele zu verwirklichen
  • Events, Funding-Projekte und sonstige Fördermaßnahmen
    Nehmen Sie teil und schaffen Sie mit uns Möglichkeiten, systemische Forschung und natürlich auch systemische Bildung und Wirkung zu fördern.

Forschung / News

WE NEED A CHANGE

  • Friday, September 4 at 12:30, 15:30, 19:00 and 22:30
  • Saturday, September 5 at 09:00, 12:30, 16:00 and 20:00
  • Sunday, September 6 at 09:00

Time Specifications CEST, Berlin –
please check your local time here: https://time.is/CEST

All conferences are streamed live on Leanbase Platform and on Formwelt Media Youtube-Channel.

And they are saved on Formwelt Media Youtube-Channel for later viewing.

Opportunities and challenges of the coming crises.
In the context of #StreamAroundTheClock Gitta Peyn, Kristin Eissfeldt, Conny Dethloff and Martin Geisenhainer talk with international experts from economy, politics and health about the exciting and important questions of our time.

With:

  • Gitta Peyn, Germany
  • Conny Dethloff, Germany
  • Getnet Aseffa, Ethiopia
  • Nora Bateson, Sweden
  • Stefan Bauer, Germany
  • Dr. Jan Bellermann, Germany
  • Regina Brand, Germany
  • Nikola Danaylov, Canada
  • Neil Davidson, Australia and Belgium
  • Arpita Doshi, India
  • Kristin Eissfeldt, Germany
  • Martin Geisenhainer, Switzerland
  • Göran Hielscher, Austria
  • Alina Grün, Germany
  • Ulrike Krämer, Germany
  • Dr. Petra Kuenkel, Germany
  • Marios Kyriazis, MD, Cyprus
  • Prof. Dr. Marc Lucas, Master in Psychology, MBA, Germany
  • Siiri Mall Musten, Switzerland
  • Rebekka Manos, Germany
  • Kerstin Rudek, Germany
  • Alex Schleber, Germany, 20+ USA
  • Julene Siddique, Great Britain
  • Sandeep Singh, PhD, India
  • Ilia Stambler, PhD, Israel
  • Heiko Veit, Organisation Development, Germany
  • Steven Wallis, PhD, United States
  • Barbara Zuber, Germany
  • David Wood, Great Britain
  • Sebastián Gaggero Davilá, Chile
  • David Pearce, Great Britain

Further information:
leanbase.de/streamaroundtheclock/we-need-a-change

Gitta Peyn on this exciting event:
leanbase.de/publishing/leanmagazin/we-need-a-change

Dass etwas neu ist und daher gesagt werden sollte, merkt man erst, wenn man auf scharfen Widerspruch stößt.“
Konrad Lorenz

Der FORM tricorder

von Peter Hofmann

Berechnen, visualisieren und überprüfen Sie (Ihre) (kognitiven und kommunikativen) FORMen direkt in Peter Hofmanns FORM tricorder: formform.formsandlines.eu/tricorder Artikel mit Kurzbeschreibung von Gitta Peyn mehr ›

Kommunikation – Reorganisation des Unbestimmten (neues eBooklet)

von Ralf Peyn

Erforschen und untersuchen Sie diverse Kommunikation/KonstruktionsFORMen. Finden Sie heraus, wie Sie diese mit Hilfe von selftest für ein tieferes, komplexeres, höher differenziertes und breiter dimensioniertes Begreifen Ihrer inneren Dialoge, persönlichen Beziehungen, Ihrer täglichen privaten und ber… mehr ›

Join our Statement

Complex times need complex solutions and complex/versatile thinkers. They need a complex approach to science and transdisciplinary synergies between experts and laymen in order to overcome some of today's bottlenecks and to help with some of the global challenges and problems: Increasing narcissism… mehr ›

Die Flüchtlingskrise – 5 Komponenten zu einer resilienten Gesellschaft

von Dr. Karim Fathi

Die Flüchtlingskrise ist in aller Munde. Einige Wortführer gehen von der „größten Krise Europas“ aus. Die jüngst veröffentlichte Analyse des Weltwirtschaftsforums in Davos, der „Global Risk Report 2016“ (WEF 2016), zählt die aktuelle Flüchtlingskrise zu den Top 5 der aktuell weltweit bedrohlichsten Krisen. (…) War… mehr ›

FORMWELT

FORMWELT Stiftung

Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.“
Nelson Mandela

Eines unserer ersten Ziele ist die Förderung des Aufbaus der FORMWELT Stiftung, deren Aufgabe es sein soll, weltweit Bildungsprojekte und technologische Entwicklungen und ökonomische und ökologische Problemlösungen zu fördern, die mit der von Ralf Peyn und Gitta Peyn entwickelten Sprache FORMWELT arbeiten.

Bei FORMWELT handelt es sich um ein semantisch und formal selbstgenügsames linguistisches System, eine Programmiersprache für Sprache(n) und Bedeutung, die von Mensch und Maschine gesprochen werden kann.
FORMWELT hat die Grundbegriffe der Systemtheorie, Grundlagen der Logik u. a. integriert und ist deswegen gut dazu geeignet, systemische Forschung und systemisches Denken im Allgemeinen zu fördern, zu unterstützen und zu optimieren.

Die FORMWELT Stiftung wird sich in der Verantwortung sehen, den Menschen weltweit dabei behilflich zu sein, im Zeitalter von Globalisierung, Digitalisierung, Algorithmisierung und Wirklichkeitsemulation anzukommen und sich selbst dazu zu befähigen, mit höheren Komplexitäten umzugehen und gesundes Kontingenzbewusstsein zu entwickeln.

Die Entwicklung der Menschen in der Welt ändert die Welt. Jahrhunderttausende war die Welt fähig, die unbewusste Entwicklung der Menschen zu tragen. Dieses Kräfteverhältnis haben wir verändert. Nun müssen wir lernen bewusst zu werden, uns selbst zu beobachten, die komplexen Konsequenzen unseres Handelns zu erkennen und uns selbst zu formen und die Welt zu tragen.



Mehr Informationen über dieses Projekt:
www.formwelt.info


FORMWELT Online

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Ludwig Wittgenstein

Wir unterstützen und fördern das Projekt FORMWELT Online.

FORMWELT Online soll die Internet-Plattform werden, auf der es Menschen und Künstlichen Intelligenzen weltweit ermöglicht wird, mit FORMWELT zu arbeiten, darin zu interagieren, Projekte und Curricula zu entwickeln, sich gemeinschaftlich zu bilden.
FORMWELT Online kann man sich wie Wikipedia in prägnant und zirkulär und Facebook in schlau vorstellen.
Der Mensch wird auf FORMWELT Online das erste Mal dazu befähigt, das differenziell-selbstreferenzielle Spiel der Sprache zu spielen, von dem Wittgenstein geträumt hat.

FORMWELT ist keine Ontologiesprache und (für KI-Forscher relevant) auch kein Expertensystem.
Für die Geistes- und Naturwissenschaft wird FORMWELT Online eine transdisziplinäre und transformative Plattform des Austauschs, der Methoden- und Theoriendarstellung und der Überprüfung.



Mehr Informationen über dieses Projekt:
www.formwelt.info/de/formwelt-online

Weiterbildung

Mit Eintritt in die emergente Ära Wirklichkeitsemulation emergieren auch neue Organisationsherausforderungen und Kommunikationskomplexitäten. Probleme, verstanden als Ursachen für Problemlösungen, benötigen für adäquate Problemlösungen funktionale – und entsprechend emergente – Konzepte.

Komplexität(smanagementfähigkeit) ist ... beobachterabhängig und steigerbar.

Ab 2020 bieten wir einen einjährigen Ausbildungsgang "Komplexitätsorganisation" mit zertifiziertem Abschluss zum Komplexitätsdesigner an.

Interessierte steigen mit diesem Einführungsseminar in relevante Konzepte, Modelle und Tools in Wirklichkeitsemulation für Weiterbildung, Beratung, Organisationsdesign, für kompetente (Selbst)Orientierung in komplexen Kommunikationssystemen und in dynamische Kommunikationskybernetik ein und lernen die Grenzen herkömmlicher Modelle und Tools effizienter einzuschätzen.

Die Seminargebühr ist voll auf den Ausbildungsgang "Komplexitätsorganisation" anrechenbar.

Hier erfahren Sie mehr…

Wissenschaftliches Team

Elena-Maria Beenen, M. A.

Elena-Maria Beenen

Elena-Maria Beenen, M. A., geb. 1983, Soziologin, Geisteswissenschaftlerin und Projektkoordinatorin zweier Bundesprojekte im Bereich Bildung, wo sie vor allem damit beauftragt ist, strukturelle Analysen der Situation vor Ort zu machen und diesen, sowie Werten wie Chancengerechtigkeit entsprechende passgenaue Angebote zu initiieren. Dazu gehören beispielsweise Aufklärung über das Bildungssystem für Personen mit Zuwanderungsgeschichte. Vor diesem Hintergrund kann sie uns einen Einblick darin geben, wie normative Ziele in Programmen umgesetzt werden können. (Zum Beispiel verbessert Elternbildung und Anerkennung über Dialoge die psychosoziale Situation marginalisierter Gruppen.)

Derzeit arbeitet sie an den fiktionalen Grundlagen der soziologischen Systemtheorie und an einer systemtheoretischen Forschungsmethode. Weiterhin gibt sie Seminare im Bereich Wissenschaftstheorie der Soziologie sowie Wissenschaftssoziologie am Zentrum für Wissenschaftstheorie der WWU Münster.

Conny Dethloff

Conny Dethloff

Conny Dethloff, geb. 1974, hat 1999 sein Studium als diplomierter Mathematiker abgeschlossen. Direkt im Anschluss ist er aktiv in die Wirtschaft eingestiegen, bis 2011 als Unternehmensberater bei PwC und IBM Deutschland GmbH und ab 2012 als Manager bei OTTO GmbH & Co KG. Dort besteht seine Aufgabe darin, OTTO im Kontext Big Data, Künstliche Intelligence und Organisationsdesign in das digitale Zeitalter zu führen. Erkenntnisse, die er im täglichen Arbeitsleben generiert, reflektiert er seit 2009 in seinem Logbuch Reise des Verstehens“ (blog-conny-dethloff.de).

Daniel Dick

Daniel Dick

Der Sozial- und Kulturanthropologe Daniel Dick hat für verschiedene Forschungseinrichtungen in den Bereichen Systemwissenschaft, Bewusstseinsforschung, Anthropologie und Beratung gearbeitet. Aktuell schreibt er an einem Buch über Perspektiven zur Bewusstseinsforschung und an einem über Sexualität, Maskulinität und Spiritualität.

Seine Leidenschaft gilt der Frage nach den komplexen Zusammenhängen von Mensch und Sinn. Er befasst sich systemisch mit Angelegenheiten religiöser Bewusstseinsräume, menschlicher Beziehungen, der Funktion von Heilverfahren und Techniken der Bewusstseinsforschung, wie Meditation und Trance. Sein besonderes Interesse gilt den Hintergründen und Wirkmechanismen von Denksystemen verschiedener Art, Ideologien, Religionen, Ritualen, Wissenschaftsphilosophie und der Phänomenologie der Erfahrung.

Er hat angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Softwaretools zu Selbsterkundung, Impact Assessment, Schmerzwahrnehmung, flackernder Lichtperzeption u. a. untersucht und erstellt.

Daniel Dick war Dozent an der Universität Wien für Anthropologie und Soziologie, ist Träger des Young Scientist Bertalanffy Award des European Meeting of Cybernetics and System Research 2016. Er hat für mehrere Forschungseinrichtungen gearbeitet, darunter das Bertalanffy Center for the Study of Systems Science, die European School of Governance, und er war außerdem Mitbegründer der unabhängigen Wiener Akademie für Bewusstseinsforschung im Jahr 2015.

Heute leitet er das Existential Consciousness Research Institute, organisiert Forschungen und Dialoge und fördert unter Maßgabe wissenschaftstheoretischer Untersuchungen Brücken schlagende Theorien, Modelle und Techniken zwischen Natur- und Geisteswissenschaft und Wissenschaft und Spiritualität:
ecr-inst.com/de

Karim Fathi, Dr.

Karim Fathi

Karim Fathi ist ein engagierter Fachberater, Forscher und Autor mit Fokus auf systemische Resilienz, Konflikttransformation, interpersonelle Beziehungen und transdisziplinäres Komplexitätsmanagement.

Neben seinen Aktivitäten als freiberuflicher Fachberater, Coach, Dozent und Trainer ist er derzeit als akademischer Mitarbeiter im Forschungsbereich systemische Veränderung, "Transdisziplinarität, Komplexitätsbewältigung und Transformation" bei der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) tätig. Darüber hinaus ist er Projektleiter für Resilienz am Steinbeis-Transferzentrum Institut für Therapeutische Kommunikation und Integrierte Gesundheitsförderung der Steinbeis Universität Berlin, wie auch Co-Gründer der Empathy Akademie, Berlin und Fellow der Euopean School of Governance (www.eusg.eu).

Franz Friczewski, Dr. rer. pol., Diplom-Sozialwirt

Dr. rer. pol. Franz Friczewski
  • In den 1980er Jahren Forschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und an der TU Berlin zu arbeitsbedingtem Stress.
  • 1990er Jahre: Entwicklung und Erprobung des Instruments Betriebliche Gesundheitszirkel“.
  • Ab 2000: Führungskräfte-Coaching. Lehrer für achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung.

Zur Zeit Arbeit an einer Kybernetik dritter Ordnung“, d. h. einer Begrifflichkeit, die es Handelnden und Sprechenden gestattet, zu beobachten, wie sie in ihrem Handeln und Sprechen Wirklichkeit erschaffen.

www.das-muster-das-verbindet.de
www.technikundmimesis.wordpress.com

Göran Hielscher, Diplom Kommunikationswirt & Design Thinker

Göran Hielscher

Göran ist gelernter Grafikdesigner und Texter, hat an der UdK zu Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert und durch den Schwerpunkt auf Verbale Kommunikation und Kommunikationswissenschaft mit einer Arbeit zu Konzeptuellen Metaphern in Selbtsrepräsentationstexten im Online Dating abgeschlossen. Nebenbei studierte er am HPI Potsdam die in Stanford entwickelte Innovationsmethode Design Thinking, die er neben Trainings zu Rhetorik, Corporate Language, Kreativität und Teambuilding seit über 10 Jahren als Coach und Berater vermittelnd und angewandt in Projekten in kleine und große Organisationen bringt – vom Musikfestival, NGO, IT Dienstleister, Industrie oder auch Airlines einbringt.

In Anlehnung an die Metaphernarbeit und aus persönlicher Neugierde hat er am Institut für Beziehungsdynamik in Berlin ein Ausbildung in Sexualtherapie und Beziehungsdynamik absolviert. Währenddessen wuchs der mit seinem Orgasmusworkshop – We come a bit later“ ein edutainmentorientiertes trojanisches Pferd heran, das nicht weniger im Sinn hatte, als (jungen) Menschen, vorzugsweise in großen Gruppen von bis zu 400 Personen auf Konferenzen und Festivals, unterhaltsam die Konsumhaltung in Sex und Beziehungen bewusster zu machen und um ihnen spielerisch Instrumente für emotionale und sexuelle Autonomie zu vermitteln. Zusätzlich ist er DJ für das Conscious Dance Format Ecstatic Dance und findet mittlerweile viele Analogien und verbindende Elemente zwischen Großgruppencoaching, Zeremonien, Sexual Edutainment und DJing.

Seit seiner systemischen Ausbildung ist es ihm ein großer Wunsch die technologisch ohnehin stattfindende Verschmelzung von Arbeitswelt und Sozialwelt für die Menschen noch nutzbarer zu machen und ihnen Zeiten der Digitalisierung den Wert des Analogen und körperlichen und die Macht über das gesprochene Wort zurückzugeben, damit Kommunikation gelingen, also wirklich stattfinden kann.

www.göran.de

Karin Kelle-Herfurth, Dr. med., MHBA

Karin Kelle-Herfurth

Karin Kelle-Herfurth, geb. 1980, ist Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Physiotherapeutin und hat einen Masterabschluss in Health Business Administration mit Fokus auf Geschäftsprozessmanagement.

Nach ihrem Medizinstudium war sie in zwei berufsgenossenschaftlichen Kliniken in der Akutversorgung und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten sowie im Gesundheitsdienst in der Präventionsberatung tätig, zuletzt als Oberärztin in Hamburg. Anschließend mit Weiterbildung in Arbeitsmedizin als Betriebsärztin bei der ias AG im Betrieblichen Gesundheits- und Leistungsfähigkeitsmanagement.

In dieser Zeit initiierte und koordinierte sie auch Projekte zur digital gestützten Optimierung von Arbeitsprozessen zur Verbesserung der Patientenversorgung, internen Kommunikation und interdisziplinären Zusammenarbeit, baute dezentrale Organisationseinheiten auf, entwickelte Dokumentations- und Informationssysteme mit und begleitete die Einführung arbeitsmedizinischer Software.

Ihre Leidenschaft liegt darin, Gesundheit mit neuen Bildungs- und Arbeitskonzepten in den Lebensalltag von Menschen zu bringen, sie in Umbruchssituationen in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken und in Veränderungsprozessen individuell, persönlich und virtuell auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten.

Seit 2017 ist sie selbständig als freiberufliche Beraterin und Solopreneurin. Mit ihrem integrativen Beratungsansatz des Health & Business Counseling und Online-basiertem Mentoring hat sie sich auf Selbständige und Führungskräfte spezialisiert.

Auf Ihrem ZUKUNFTSDIALOG.Blog führt sie systemische Perspektiven aus medizinischer, psychosozialer und ökonomischer Sicht zu Gesundheitskompetenz, Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung zusammen und verknüpft diese mit ihrer unkonventionellen und konstruktivistischen Denkweise.

Marios Kyriazis, MD

Marios Kyriazis

Marios Kyriazis hat nach seinem Medizinstudium an der Universtität Rom (Italien) als Arzt und, nach einer präklinischen Tätigkeit in den USA, als Kliniker in der Akutmedizin in Zypern und Großbritannien gearbeitet. Später hat er sich als Gerontologe mit besonderem Interesse an der Biologie des Alterungsprozesses qualifiziert und wurde eingetragenes Mitglied der akademischen Organisation Royal Society of Biology“ in Großbritannien. Darüber hinaus besitzt er eine postgraduale Qualifikation in Geriatrie vom Royal College of Physicians in London.

Zu seinen zahlreichen Ernennungen gehören u.a.: Mitglied des Kuratoriums der Mediterranean Graduate School für Angewandte Soziale Kognition, Mitglied der Forschungsgruppe Evolution, Komplexität und Kognition, Universität Brüssel, Sachverständiger (Europäische Kommission), Mitglied der Biological Complex Systems Alliance und Ronin Research Scholar. Er hat ein Portfolio von über 1000 Artikeln, Abhandlungen und Vorträgen auf dem Gebiet des gesunden Alterns.

Derzeit arbeitet er gemeinsam mit der ELPIs-Foundation for Indefinite Lifespans, einer Stiftung für unbegrenzte Lebensspannen, an einem ernsthaften Bestreben, die Eliminierung der altersbedingten Degeneration zu untersuchen. Die Forschung konzentriert sich auf transdisziplinäre Modelle und untersucht gemeinsame Prinzipien zwischen Biologie, Komplexitätswissenschaften, Evolution, Kybernetik, Neurowissenschaften und techno-kulturellen Elementen. Schwerpunkte sind Robustheit und Degeneration in organischen Systemen, Fragilität und Redundanz, Reparaturprozesse (einschließlich Selbstreparatur), Hormesis und Umweltanreicherung im Alter sowie die Immortalisierung somatischer Zellen.

Ein besonderes Projekt ist ein von Dr. Kyriazis entwickeltes Konzept, das Gesetz erforderlicher Nützlichkeit“. Dies besagt, dass Agenten, die bei der Entwicklung und Anpassung eines Systems nützlich sind, von diesem System beibehalten werden. Dieses Konzept kann auf den speziellen Fall von Menschen angewendet werden, die Akteure innerhalb einer hochtechnologischen und hypervernetzten Gesellschaft sind und Teil eines globalen Gehirns sind. Dieser Aspekt seiner Arbeit führte zu seiner Nominierung für den Nobelpreis für Medizin 2017.

Cadell Last

Cadell Last

Cadell Last ist ein PhD-Anwärter der Vrije Universiteit Brussel (VUB) mit Hintergrund in Anthropologie, Geschichte und Philosophy. Er war immer von Fragen nach dem Ursprung, der Natur und der Zukunft der menschlichen Spezies fasziniert und erforscht diese Fragen aus einem komplexen Gefüge aus evolutionären, komplexen, psychoanalytischen, spekulativen und metaphysischen Überlegungen heraus.

Mehr über seine Arbeit findet man hier: (cadelllast.com).

Matthias Ohler, M. A.

Matthias Ohler
  • Studium der Philosophie, Literatur, Sprachwissenschaften, Mittleren und Neueren Geschichte und Evangelischen Theologie in Heidelberg. Veröffentlichungen zur Wissenschaftstheorie und Sprachphilosophie.
  • Projektarbeit am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg (Computerlinguistik) und im Wissenschaftlichen Zentrum der IBM Deutschland in Heidelberg.
  • Seit 2000 Geschäftsführung der Auer & Ohler GmbH Heidelberger Kongressbuchhandlung.
  • 2011 Leiter der Carl Auer Akademie.
  • 2017 Geschäftsleiter des Carl Auer Verlags. www.carl-auer.de
  • Kurse und Weiterbildungen zur systemischen Therapie und Beratung und zur Arbeit mit Familien- und Systemaufstellungen. Dreijährige Ausbildung Systemische Beratung und Therapie am Wieslocher Institut für Systemische Lösungen (WISL).
  • 2010 mit Raimund Schöll (München) Gründung und Leitung des Ludwig-Wittgenstein-Institutes. www.ludwig-wittgenstein-institut.de
  • Dozent an der Fachhochschule für Soziale Arbeit Nordwest-Schweiz in Olten Gastdozent an der Evang. Fachhochschule Ludwigsburg, am Helm-Stierlin-Institut Heidelberg (hsi), beim Institut für systemische Forschung, Therapie und Beratung Magdeburg (isft), am Norddeutschen Institut für Kurzzeittherapie (NIK), beim Institut für systemische Beratung Wald-Michelbach/Potsdam (ISB), am Niedersächsichen Institut für Systemische Therapie und Beratung Hannover (NIS), bei der Akademie des Gesundheitszentrums SysTelios in Wald-Michelbach/Siedelsbrunn, am Milton-Erickson-Institut Saarbrücken.

Ralf und Gitta Peyn

Ralf Peyn
Gitta Peyn

Ralf (Jg. 1967) und Gitta (Jg. 1965) Peyn sind die Entwickler des semantisch und formal selbstgenügsamen linguistischen Systems FORMWELT, einer Programmiersprache für Sprache(n) und Bedeutung, die von Mensch und Maschine gesprochen werden kann. www.formwelt.info

Im Verlauf einer Diskussion über den mathematisch-formalen Unterbau von FORMWELT entwickelte Ralf Peyn erst uFORM iFORM und danach zur Veranschaulichung seiner Anwendungsmöglichkeiten Systemischer Realkonstruktivismus“. Beide Arbeiten sind mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dirk Baecker und einer allgemein verständlichen Einführung von Gitta Peyn im als eBook konzipierten Gesamtwerk beim Carl Auer Verlag, Verlag für Systemische Forschung, erhältlich. www.uformiform.info

  • 1989 Beginn der Arbeit an FORMWELT,
  • 1992 Fertigstellung der ersten Kernel-Version von FORMWELT,
  • bis 2017 Arbeit an Perspektiven zu FORMWELT,
  • 2016 Erstellung von uFORM iFORM und Systemischer Realkonstruktivismus Ralf Peyn

Julene Siddique, M. A.

Julene Siddique

Julene hat einen MA von der SOAS, University of London, wo sie medizinische Anthropologie, Anthropologie der Entwicklung und Anthropologie der Musik studiert hat. Darüber hinaus hat sie mit dem Laszlo Institute of New Paradigm Research zusammen gearbeitet, um einen sozio-systemischen Rahmen zu entwickeln, der die Sozialwissenschaften mit den Systemwissenschaften verbindet. Sie leistet einen aktiven Beitrag zum neuen Paradigma der Sozialwissenschaften, das von der World Academy of Art & Science entwickelt wird - insbesondere in Bezug auf die Entwicklung sozio-systemischer Wirkungsstrategien. Ihr Rahmen für sozio-systemische Innovationen wurde von der Ubiquity University entwickelt.

Julene hat auch ein MMus vom Royal College of Music in Advanced Composition and Sound Manipulation. Sie ist auch qualifiziert in Trauma-Informierter Praxis sowie zertifiziert für TimeWaver Information Field-Geräte. Sie hat das Tonal-Spatial Musical System(tm) und das Rhythmisch-Temporale Musical System(tm) erfunden und den bahnbrechenden musikalischen Ernährungsrahmen dafür geschaffen, wie der Nutzen von Musik für verschiedene Menschen in verschiedenen Kontexten und unter verschiedenen Bedingungen funktioniert, und gründete die Nada Brahma-Plattform. Sie engagiert sich leidenschaftlich für die Einbeziehung von Musik/Kunst in psychosomatische und bio-soziale Rahmenbedingungen für Gesundheit, Bewusstsein und systemische soziale Auswirkungen. Sie ist Fellow am Institute for Existential Consciousness Research und Co-Chair of Arts, Humanities and Culture for Global Leadership 21, einer Partnerschaft zwischen dem WAAS und dem UNO-Büro Genf, wo sie Sozio-systemische und kunstbasierte Strategien für globale Auswirkungen motiviert.

Fritz B. Simon, Dr. med., Univ.-Prof.

Fritz B. Simon
  • Studium der Medizin und Soziologie
  • Psychiater und Psychoanalytiker, systemischer Familientherapeut und Organisationsberater. Forschungsschwerpunkt: Organisations- und Desorganisationsprozesse in psychischen und sozialen Systemen.
  • Autor bzw. Herausgeber von ca. 300 wissenschaftlichen Fachartikeln und 29 Büchern, die in 14 Sprachen übersetzt sind, u. a.: Der Prozeß der Individuation (1984), Die Sprache der Familientherapie (1984), Lebende Systeme (1988), Unterschiede, die Unterschiede machen (1988), Radikale Marktwirtschaft (1992), Die andere Seite der Gesundheit (1995), Die Kunst, nicht zu lernen (1997), Zirkuläres Fragen (1999), Tödliche Konflikte (2001), Die Familie des Familienunternehmens (2002), Gemeinsam sind wir blöd!? (2004), Mehr-Generationen-Familienunternehmen (2005), Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus (2006), Einführung in die systemische Organisationstheorie (2007), Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie (2009), Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Systemische Aspekte des Fußballs (2009), Einführung in die Systemtheorie des Konflikts (2010), Zhong De Ban“ oder: Wie die Psychotherapie nach China kam (2011), Einführung in die Theorie des Familienunternehmens (2012), Wenn rechts links ist und links rechts (2013), Einführung in die (System-)Theorie der Beratung (2014).

Ilia Stambler, PhD

Ilia Stambler

Ilia Stambler, PhD, ist wissenschaftlicher Leiter der Seniorenbewegung VETEK“ (seniority) Association (Israel). Er hat am Institut für Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft an der Bar-Ilan-Universität in Israel promoviert. Seine Forschung konzentriert sich auf die historischen und sozialen Implikationen des Alterns und der Lebensverlängerung.

Darüber hinaus ist er an der Erstellung eines mathematischen Modells des Alterungsprozesses und altersbedingter Krankheiten beteiligt (ec.europa.eu/eip/ageing/commitments-tracker/a3/quantified-longevity-guide-qlg_en).

Stambler ist Autor von A History of Life-extensionism in the Twentieth Century and Longevity Promotion: Multidisciplinary Perspectives“ (Geschichte der Lebensverlängerung im zwanzigsten Jahrhundert und Langlebigkeitsförderung: multidisziplinäre Perspektiven | www.longevityhistory.com).

Er engagiert sich aktiv in der Interessenvertretung für Alterungs- und Langlebigkeitsforschung (www.longevityforall.org), ist Vorsitzender der Israeli Longevity Alliance (israelischer Langlebigkeitsverband | www.longevityisrael.org) und Vorstandsmitglied bei der International Society on Aging and Disease (Internationale Gesellschaft für Alterung und Krankheiten | www.isoad.org).

Seine Forschungsarbeiten sind erschienen in: Progress in Neurobiology, Aging and Disease, Cancer Detection and Prevention, Rejuvenation Research, Current Aging Science, Global Aging, Mechanisms of Ageing and Development, Frontiers in Genetics, Geroscience und anderen wissenschaftlichen Zeitschriften.

Steven Wallis, Ph.D.

Steven Wallis

Nach einer Karriere auf dem Gebiet des Ingenieurwesens nahm Dr. Wallis' Arbeit in der Organisationsberatung eine dramatische Wende, als er in seiner Doktorarbeit an der Fielding Graduate University herausfand, dass unser normales“ Verständnis der Sozialwissenschaften unser kollektives Vorankommen als Wissenschaftler, Praktiker und als Gesellschaft behinderte.

Dr. Wallis stellte fest, dass Methoden für Organisationsberatung, Evaluation, Politik und sozialen Wandel ihre Ziele nur in etwa 20% der Fälle erreichen, und führte eine bahnbrechende Forschung durch, die zeigte, dass diese Einschränkung nicht ausschließlich auf mangelnde Zusammenarbeit oder fehlende Daten zurückzuführen ist; vielmehr ist sie auf einen bisher nicht erkannten Mangel an strukturiertem“ Verständnis oder Wissen zurückzuführen.

Sein Science of Conceptual Systems (SOCS)-Ansatz zur Struktur des Wissens“ hat zu Dutzenden von von Fachkollegen begutachteten Veröffentlichungen sowie zu populären Publikationen aus verschiedenen Bereichen geführt, die in dem leicht zugänglichen Lehrbuch Practical Mapping for Applied Research and Program Evaluation“ (Sage) gipfelten.

Seine Methoden ermöglichen es Wissenschaftlern und Praktikern, theoretische Modelle zu evaluieren und festzustellen, wie nützlich sie in der praktischen Anwendung sein könnten; damit öffnet er die Tür zu einer beschleunigten Verbesserung dieser Modelle und zu einer raschen Verdoppelung der Wirksamkeit der Sozialwissenschaften zur Verbesserung des Lebens von Milliarden von Menschen.

Zurzeit ist er Direktor der Stiftung zur Förderung der Sozialtheorie (FAST) und unterstützt Nachwuchswissenschaftler bei ihren Bemühungen, Theorien innerhalb und zwischen den Disziplinen zu entwickeln und zu synthetisieren, um bessere praktische Ergebnisse zu erzielen.

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